Costa Paradiso – Teil II, unerwartete Eindrücke

In der Kolonne fahren wir Sonya hinterher und tiefer in den verschlafenen Ort Costa Paradiso hinein. Mit Blick aus dem Auto sind wir schon mal der Meinung, alles richtig gemacht zu haben. Es offenbart sich uns ein Anblick, der zum Träumen einlädt: eine grüne Hügellandschaft, eingerahmt von rotbraunen Felsen und kleinen schicken Häuschen, die sich im Farbton perfekt an die Landschaft anpassen. Die kurvenreiche Straße führt scheinbar durch die ganze Ortschaft, die sich direkt am Meer befindet. Die einzelnen Häuser sind terrassenartig auf dem Hang dieser Steilküste erbaut worden und der Blick über die scheinbar endlos weite und tiefblaue Wasseroberfläche ist einfach atemberaubend. Wir erreichen schon bald die Zufahrt unseres Urlaubdomizils und atmen abermals erleichtert auf: Das Anwesen sieht äußerlich genauso aus, wie auf den schönen Fotos im Internet. Ein geöffnetes Holztor gibt den Blick auf eine mit Lavendel bepflanzte Auffahrt frei und die Villa thront wie ein Palast in einer leichten Anhöhe über unseren Köpfen.

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Aber zunächst das Geschäftliche: Sonya gibt uns zu verstehen, ihr zu folgen, damit sie uns alles zeigen und erklären kann. Immerhin spricht sie englisch, so dass zumindest die meisten der Anwesenden mit ihr kommunizieren können (Seitenblick zu Manuela…). Es ist ein verwinkeltes Grundstück, über und über mit bunten Pflanzen verziert, alles ist grün und das Summen der Hummeln ist überall zu hören. Von der Terrasse aus hat man direkten Meeresblick und da das Anwesen ebenfalls auf einem Hügel erbaut wurde, liegt der Pool eine Etage weiter unten. Eingerahmt von einer saftig grünen Rasenfläche und vielen Bäumen lockt uns jetzt schon das kühle Nass im Schwimmbecken. Die Terrasse ist riesengroß – es gibt genug Platz für eine Ess- und eine Entspannungsecke. Auch die Inneneinrichtung ist liebevoll und typisch mediterran eingerichtet. Das Highlight für Mark und Jens besteht diesmal wohl darin, dass sie, anders als auf Mallorca, nun auch ihr eigenes Badezimmer bekommen. Zusätzlich haben sie freie Wahl bezüglich der Schlafzimmer und so ist die einwöchige Schlafgelegenheit zumindest bei den beiden schnell gefunden. Manuela und Sandrow sind sich nicht ganz einzig: Sandrow bevorzugt ein großes und im Souterrain gelegenes Zimmer, Manuela mault rum, da sie lieber oben im Gebäude schlafen möchte. Doch Sandrow diskutiert nicht lang, und somit schlafen beide unten, was von Manuela schmollend hingenommen wird. Steffen und Jolanda beziehen das Zimmer direkt neben Mark und Jens und bald darauf werden erstmal fleißig die Koffer ausgepackt.

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Jens ist ziemlich müde von der Reise und lässt sich, nachdem Sonya uns in der Villa allein zurück gelassen hat, in einen scheinbar gemütlichen Bambusstuhl sinken. Mit einem leichten Knackgeräusch lässt dieser plötzlich nach, Jens plumpst laut zu Boden und alle lachen. Wenig später ereilt auch Steffen das gleiche Schicksal: Nachdem er auf der Terrasse am Esstisch Platz nehmen möchte, quittiert auch dieses Sitzobjekt kurzerhand seinen Dienst und es bricht ein Stuhlbein in zwei. Als Jolanda dann auch noch beim Öffnen der Badezimmertür die Türklinke herauszieht und diese ihr locker in die Hände fällt, stellen alle fest: Ok, außen hui innen pfui. Aber egal, ist ja nicht unser Haus und in einer Woche kann man getrost über diese Mängel hinwegsehen. Nun kann der lang ersehnte Urlaub beginnen, wenn da nicht noch eine wichtige Sache wäre…

(Fortsetzung folgt)

Hier gehts zum ersten Teil

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